Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) steht Interessierten aller Altersgruppen offen. Er ist ein Beitrag zur Förderung des lebenslangen Lernens: Jungen Freiwilligen bietet er die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken auszubauen, ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiter zu entwickeln. Ein BFD bietet Berufsorientierung, Bildungstage und die Möglichkeit zu sozialem Engagement.

 

"Ihre Entscheidung. Ihr Weg. Ihre Erfahrung."

Der Bundesfreiwilligendienst richtet sich an Menschen aller Altersgruppen. Das BFD dient vorrangig als Bildungs- und Orientierungsjahr und hilft bspw. bei der Wiedereingliederung in den Berufsalltag.

2011 trat ein neuer Freiwilligendienst in Kraft:
Mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes sollten die Lücken geschlossen werden, die insbesondere in sozialen Einrichtungen durch den Wegfall des Zivildienstes entstanden.
Im DRK engagieren sich bereits jährlich über 10.000 junge Menschen in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Vor dem Hintergrund von über 50 Jahren Erfahrung in den Freiwilligendiensten und einer Vielzahl an Trägern und Einsatzstellen, bietet das DRK auch die Möglichkeit des Bundesfreiwilligendienst (BFD).
Der BFD ist ähnlich wie das FSJ aufgebaut– mit dem Unterschied, dass er Interessierten aller Altersgruppen offen steht. Er ist ein Beitrag zur Förderung des lebenslangen Lernens: Jungen Freiwilligen bietet er die Chance, sich zu orientieren, neue Kompetenzen zu erwerben und Stärken auszubauen, ältere Freiwillige werden ermutigt, ihre bereits vorhandenen Kompetenzen sowie ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und weiter zu entwickeln.

Wer kann teilnehmen?

Im Bundesfreiwilligendienst können sich Freiwillige engagieren, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und ihr Engagement ohne Erwerbsabsicht und außerhalb einer Berufsausbildung ausführen, vergleichbar mit einer Vollzeitbeschäftigung. Freiwillige ab dem vollendeten 27. Lebensjahr können auch in Teilzeit mit mehr als 20 Stunden pro Woche teilnehmen. Die Freiwilligen verpflichten sich auf eine Zeit von mindestens sechs und höchsten 24 Monaten.

Welche Angebote macht das DRK?

Das DRK berät Interessenten in persönlichen Gesprächen, vermittelt passende Einsatzstellen und betreut die Freiwilligen während ihres Einsatzes. Außerdem bietet das DRK begleitende Seminare an, in denen sich die Freiwilligen austauschen können und soziale Kompetenzen erwerben und vertiefen können.

Die für das DRK typischen Einsatzfelder sind z.B.:

  • Sozialstationen
  • Mobiler Sozialer Dienst
  • individuelle Betreuung von behinderten Menschen
  • Integrationshilfe
  • Krankenhäuser
  • Altenpflegeheime
  • Kinder- und Jugendarbeit

Der Bundesfreiwilligendienst ist arbeitsmarktneutral, d.h. die Freiwilligen verrichten unterstützende zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen (Fach-)Kräfte. Für den Dienst erhalten Freiwillige unentgeltliche Verpflegung, ggf. Unterkunft und Arbeitskleidung – oder jeweils entsprechenden Geldersatzleistungen – und ein Taschengeld.

BFD - eine Erfahrung für's Leben

Das DRK bietet aufgrund der Vielzahl von Einrichtungen gute Möglichkeiten, eine den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Freiwilligen entsprechende Einsatzstelle zu finden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klären dies in einem persönlichen Gespräch mit den Interessenten.

Seminarinhalte sind u.a.:

  • Praxisreflexion
  • Zukunftswerkstatt
  • fachspezifische Themen
  • Bildungsfahrten nach Dresden, Berlin (Bundestag) oder Hamburg (Musicalbesuch)
  • Medienkompetenz
  • Sprachkurse
  • Gesundheitsprävention usw.

Die Seminarinhalte können individuell nach den Bedürfnissen der Bundesfreiwilligendienstleistenden zusammengestellt werden.