Netzwerktag: FSJ trifft Nachhaltigkeit

30.06.2026

Die DRK-Freiwilligendienste luden zusammen mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) aktuelle und zukünftige Freiwillige, Schulvertreter sowie Interessierte zu einem Netzwerktag des FSJ-Formats „Bildung für nachhaltige Entwicklung an (Ganztags-)Schulen“ nach Magdeburg ein.

Eine Gruppe von Menschen steht verteilt auf einer Treppe vor einer Villa

Was konnten die jungen Menschen an den Schulen bewirken? Ist es ihnen gelungen, die Lernenden für ihre Ideen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu begeistern – und gleichzeitig Schulen bei der Umsetzung globaler Zukunftsthemen unterstützen? Der Netzwerktag rückte diese Fragen in den Fokus und setzte einen weiteren Meilenstein für den zukünftigen Ausbau für dieses innovative FSJ-Format.

In einer Gesprächsrunde zusammen mit aktuellen Freiwilligen, den Staatssekretären Jürgen Böhm (Ministerium für Bildung) und Thomas Wünsch (Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt), Dr. Martin Förster (Betriebsteilleiter der DRK-Freiwilligendiensten) und Karoline Wehde (Referentin Länderinitiative FSJ und BNE an Ganztagsschulen beim LISA) wurde die Wichtigkeit sowie die innovativen Potenziale des Formats diskutiert. Fazit aller Teilnehmenden war, dass dieses Format nicht nur weitergeführt sondern auch ausgebaut werden muss und dass das Potenzial für Sachsen-Anhalt als Vorreiter hierfür bereits gegeben sei.

Katja Fischer (Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V.) betonte in ihren Grußworten, dass dieses nachhaltige Format als Pilotprojekt startete und sich zu einem nun etablierten Format entwickelt hat, welches es gilt auf Länderebene zu verstetigen und sukzessive weiter auszubauen - auch trägerübergreifend.

Neben dem offiziellen Programm konnten die Freiwilligen auch in Workshops und einem Gallery Work ihre konkreten Projekte vorstellen.

Ein weiteres Highlight war die Ehrung einer unserer Freiwilligen, die beim Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „alle für EINE WELT für alle“ auf Länderebene geehrt wurde.